Dieses Video thematisiert das dritte Gebot als das Gebot zur Freiheit. Der Sabbat ist ein Zeichne der Freiheit. Wenigstens an einem Tag der Woche soll der Mensch sich auf sich und auf Gott konzentrieren. Der Mensch ist frei, wenn er sich an Gottes Gebote an seine Freiheit erinnert. Der Sonntag ist nicht Bedrückung durch Gebote. Juden und Christen feiern das gleiche. Die Heiligung Gottes und des eigenen Lebens. Den Sabbat feiern bedeutet den letzten Moment der Freiheit von Ökonomie, Armut, Besitz und den Zwängen der Welt zu feiern. An diesem tag sind die Menschen gleich. Seine größte Sünde ist es die eigene Würde zu vergessen. Daraus erwachsen alle Übel. Geschäfte, die 24 Stunden geöffnet sind erlauben keinen Platz für Freiheit und Erinnerung an die Würde des Menschen, die den Kapitalismus nur stören würde. Der Gott Mamon löscht unser gedächtnis, indem er uns immerfort beschäftigt.
Fulbert Steffensky zeigt, wieso die 10 Gebote heute noch aktuell und höchst politisch sind. Er liest aus seinem Buch "Die Zehn Gebote - Anweisungen für das Land der Freiheit" vor.
Das Video „Das dritte Gebot – Bedenke den Sabbat, halte ihn heilig“ interpretiert das dritte Gebot als ein Freiheitsgebot und nicht lediglich als eine religiöse Vorschrift. Ausgehend von der Erinnerung an die Befreiung Israels aus der Sklaverei wird der Sabbat als Schutzraum der Freiheit, der Menschenwürde und der Hoffnung beschrieben. Das Video zeigt, dass der Sabbat im Judentum nicht nur ein Ruhetag ist, sondern ein Tag der Erinnerung an den guten Ursprung des Lebens, an die Schöpfung und an die Verheißung einer besseren Zukunft. Gleichzeitig wird die Verbindung zum christlichen Sonntag hergestellt, der ebenfalls Unterbrechung, Besinnung und Feier des Lebens ermöglicht. Kritisch setzt sich das Video mit modernen Formen der Rastlosigkeit auseinander und beschreibt eine Gesellschaft, die zunehmend von Leistungsdruck, ständiger Verfügbarkeit und wirtschaftlichem Nutzen geprägt ist. Der Sabbat beziehungsweise der Sonntag erscheint deshalb als bewusster Gegenentwurf zu einer Kultur der Beschleunigung und als Einladung, die eigene Würde, Freiheit und Sehnsucht nach einem gelingenden Leben neu zu entdecken.